Malte C. Lachmann wurde am 16.03.1989 in Marburg an der Lahn geboren und wuchs in Breidenbach, einem kleinen Ort im Marburger Umland, auf. Schon während seiner Schulzeit sammelte er Erfahrungen als Darsteller und später als Autor und Regisseur in einer semiprofessionellen Musicalgruppe. Auch erhielt er Unterricht in Darstellendem Spiel und Gesang.

2008-2012 studierte Malte C. Lachmann an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München Regie für Sprech- und Musiktheater unter der Leitung von Prof. Cornel Franz. Praktika führten ihn an das Hessische Landestheater Marburg und das Bayerische Staatstheater München; er arbeitete als erster Assistent von Christof Nel bei der Produktion „Orlando Furioso“ von Vivaldi am Prinzregententheater und von Dr. Laura Olivi bei den Salzburger Festspielen für „Die Küste Utopias“ von Stoppard.

2012 gewann er mit seiner Inszenierung von "Schwarze Jungfrauen" das Körberstudio Junge Regie im Thaliatheater in der Gaußstraße in Hamburg, die auch zu den Bayerischen Theatertagen 2012  und zu den Lessingtagen 2013 eingeladen wurde. 2013 wurde das Projekt "Protokolle von Toulouse" zum Radikal Jung Festival ans Münchner Volkstheater eingeladen.

Im Bereich Sprechtheater inszenierte er unter anderem „The Cut“ von Mark Ravenhill (Akademiestudio München 2009), die deutschsprachige Erstaufführung von „Mondscheiner“ von Andri Beyeler in einer Werkstattinszenierung (Halle7 München 2009), „Die Lästerschule“ von R.B. Sheridan (Akademiestudio München 2010) und erarbeitete „Minus Odysseus“ zusammen mit anderen Künstlern wie Albert Ostermaier (Prinzregententheater München 2010) sowie die Performance „REISE-GEHEIMNIS-REISE“ für das Münchner Pfingstsymposion (Carl-Orff-Zentrum München 2011). Sein Diplom legte er 2012 mit Marivaux' Kommödie "Der Streit" ab (Akademietheater München). Darauf folgten Inszenierungen am Stadttheater Gießen ("Kaspar Häuser Meer" von Felicia Zeller 2012, "Der Goldene Drache" von Roland Schimmelpfennig 2015, "Leonce und Lena" von Georg Büchner 2016), am Staatsschauspiel Hannover ("Hier kommen wir nicht lebendig raus" von Martin Heckmanns 2012, die Stückentwicklung "Süd Park" 2013 und die UA seiner Adaption von Marc-Uwe Klings "Die Känguru-Chroniken" 2015 sowie die Open-Air-Produktion "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" nach Jonas Jonasson 2016), am Thalia Theater Hamburg ("Protokolle von Toulouse" 2013), am Schauspielhaus Bochum (UA "Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken" von Laura Naumann 2014) am Theater Osnabrück ("Sam" von Katharina Schmitt 2013), am Staatsschauspiel Dresden (DSE "Träume werden Wirklichkeit! Ein Disneydrama" von Christian Lollike 2014 und die Adaption von Michel Houellebecqs Roman "Unterwerfung" 2016), am Badischen Staatstheater Karlsruhe und dem Nationaltheater Timisoara, Rumänien (UA "Die Uhr tickt" von Peca Stefan 2014) und am Staatstheater Oldenburg ("Demut vor deinen Taten Baby" von Laura Naumann 2015).

Im Bereich Musiktheater zeichnete er als Regisseur verantwortlich für die Produktion „Abu Hassan“ von Weber (Akademietheater München 2011), produzierte in einer Eigeninitiative das Musical „Du bist in Ordnung, Charlie Brown!“ von Clark Gesner (Akademiestudio München 2011, Kulze Schwabniederhofen 2011), erarbeitete das „Sommer.Nacht.Traum“-Konzert des Münchner Kammerorchesters zusammen mit C. Hinterberger und M. Schmitt (Prinzregententheater München 2011), moderierte und richtete die Charity-Operettengala „'S Münchner Herz wie's singt und klingt“ für den Bayerischen Sehbehinderten- und Blindenverbund szenisch ein und inszenierte „Amahl und die nächtlichen Besucher“ von Gian Carlo Menotti für den Bayerischen Rundfunk (BR Studio1 2011). Zuletzt (2014) feierte er mit der Welturaufführung der verrockten Version des Kultmusicals "Jekyll and Hyde - Resurrection" am Theater an der Rott und mit RENT am Theater Trier (2015) einen großen Erfolg.

Darüber hinaus erarbeitete er zahlreiche Lesungen und Studienprojekte, darunter zum Beispiel „Der Misanthrop“ von Moliere (Kleines Schauspielschultreffen Leipzig 2010, Akademietheater Ost München 2010), „In der Strafkolonie“ von Franz Kafka (Akademietheater Ost München 2010) oder „Wolokolamser Chaussee“ von Heiner Müller (Kleines Schauspielschultreffen Leipzig 2011) für den Studiengang Schauspiel der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

2009-2012 war Malte C. Lachmann Stipendiat des Cusanuswerks und in den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 künstlerischer Mitarbeiter des Dirigenten Michael Hofstetter. Neben seinem Engagement als Regisseur arbeitet er im kulturellen Rahmen als Dolmetscher und Übersetzer EN-DE/DE-EN und ist viel gefragt als Referent für Vorträge über Theater, als Workshopleiter und als Moderator.













 

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