IN ARBEIT

QUALITYLAND (nach Marc-Uwe Kling)

Premiere: 09.03.2018 (Staatstheater Hannover, Ballhof Eins)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne: Ramona Rauchbach; Kostüme: Anna van Leen; Musik: Christian Decker; Dramaturgie: Barbara Kantel; Regieassistenz: Sarah Becker

Besetzung: Dennis Pörtner, Mareike Sedl, Antonia Hölzel, Frank Wiegard, Valentin Schroeteler; Christian Decker (Live-Musik)

In QUALITYLAND beschreibt Kling - wie er selbst sagt - in einer "lustigen Dystopie" den Weg seines Protagonisten Peter Arbeitsloser in einer nicht allzu fernen Zukunft: Aufgebracht über einen ihm von einem globalen Versanddienstleister ungewollt zugeschickten Delfinvibrator läuft er gegen das System an und kämpft gegen Sprachassistenten, allgegenwärtige Gesichtserkennung und Rating-Datenbanken für ein bisschen Selbstbestimmung fernab der kompletten Durchleuchtbarkeit. Das ganze natürlich wie bei Marc-Uwe Kling gewohnt verpackt in eine Satire, die unsere heutige Welt wohl kaum treffender und pointierter zeigen könnte.

Und nicht nur erfreut sich der Roman einer extrem breiten Leserschaft und riesigen Publikumsanstürmen - QualityLand hat sogar neben einem eigenen Hörbuch eine eigene Website: https://qualityland.de/ Sehr zu empfehlen!

Premiere unserer Abarbeitung am Werk und an der Frage "Wie viel Verntwortung wollen wir an Netzwerke abgeben?" wird am 09.03. im Ballhof Eins sein.

Weitere Infos folgen.

www.schauspielhannover.de


Romanadaptionen im Theater – Dramaturgische Arbeit in der Praxis

Seminar an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,

Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

Seminarzeitraum: 03.04.-05.04.18

Dozent: Malte C. Lachmann

Wie kommt ein Roman auf die Bühne? Seit langem bilden Adaptionen von Stoffen, die ursprünglich nicht für die Umsetzung auf einer Bühne geschrieben worden sind, einen wichtigen Bestandteil der Spielpläne an deutschen Stadt- und Staatstheatern. Damit das so sein kann, müssen Romane in einer Zusammenarbeit zwischen Dramaturg*innen und Regisseur*innen so aufgearbeitet werden, dass sie von Schauspieler*innen gespielt werden können. Wie es von der Stoffwahl zur Textfassung und weiter zur Premiere kommt, wird in diesem Seminar grundsätzlich und exemplarisch anhand von Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ beleuchtet werden. Im Anschluss daran werden wir in praktischer Arbeit selbst verschiedene Varianten einer Spielfassung von Ausschnitten aus dem Roman erarbeiten.

Zudem ist der gemeinsame Besuch einer Vorstellung der Inszenierung von „Unterwerfung“ in der Regie von Malte C. Lachmann am Düsseldorfer Schauspielhaus Bestandteil des Blockseminars.

www.uni-bonn.de


Alle weiteren Projekte werden hier veröffentlicht, sobald die Spielpläne offiziell sind. Alle Angaben ohne Gewähr.


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