ARCHIV

-2017-

DANTONS TOD (Georg Büchner)

Premiere: 07.10.17 (Theater Hof, Großes Haus)

Regie: Malte C. Lachmann; Ausstattung: Ursula Gaisböck; Dramaturgie: Thomas Schindler, Lothar Krause; Regieassistenz: Ewelina Kukushkina, Kayda Bryant, Jasmin Zamani

Besetzung: Danton - Dominique Bals, Camille - Jörn Bregenzer, Robespierre - Volker Ringe, St. Just - Oliver Hildebrandt, Herman - Ralf Hocke, Simon - Peter Kampschulte, Lacroix - Marco Stickel, Lucile - Kathrin Horodynski, Julie - Marina Schmitz, Marion - Peggy Bachmann

1794, Paris: Der 'Terreur' - die Terrorherrschaft - regiert Paris und ganz Frankreich und die Ideale, die die Revolutionäre in den Jahren zuvor für die Gestaltung einer neuen Nation anstrebten, sind nur noch Rhetorik. In diesem Setting bewegen sich die Figuren in Georg Büchners Drama, das er 41 Jahre nach den historischen Ereignissen in Frankreich schuf. Auf einem sprachlich sehr komplexen Niveau beleuchtet er die unterschiedlichen Herangehensweiesen seiner Protagonisten Danton und Robespierre und ihrer Anhänger*innen an diese verfahrene und existenzbedrohende Situation. Einst kämpften sie gemeinsam für die gleiche Sache, nun sind sie bis auf's Blut verfeindet. Was ist nun zu verfolgen: Ist das Festhalten an der Radikalität der revolutionären Ideen das Lösung des Problems oder gilt es, im Sinne der Realpolitik Kompromisse einzugehen, diplomatisch zu verfahren und das Morden für die eigene Sache zu beenden? Die Frage nach dem Umgang mit einem Zustand, in dem klar wird, dass sich Ideale per Definition nicht umsetzen lassen und in der es politisch anscheinend kein Vor und Zurück mehr gibt, scheint heute aktuelle denn je. Diese Thematik gilt es nun zur Spielzeiteröffnung am Theater Hof aus Büchners bekanntem Stoff herauszuschälen. Mit dabei bei meinem ersten Engagement dort ist wie auch schon bei UNTERWERFUNG in Dresden und Düsseldorf Ursula Gaisböck, die für die Bühne und Kostüme verantwortlich zeichnen wird.

weitere Informationen folgen.

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www.theater-hof.de



Romanadaptionen im Theater – Dramaturgische Arbeit in der Praxis

Seminar an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,

Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

Seminarzeitraum: 31.07.-02.08.17

Dozent: Malte C. Lachmann

Wie kommt ein Roman auf die Bühne? Seit langem bilden Adaptionen von Stoffen, die ursprünglich nicht für die Umsetzung auf einer Bühne geschrieben worden sind, einen wichtigen Bestandteil der Spielpläne an deutschen Stadt- und Staatstheatern. Damit das so sein kann, müssen Romane in einer Zusammenarbeit zwischen Dramaturg*innen und Regisseur*innen so aufgearbeitet werden, dass sie von Schauspieler*innen gespielt werden können. Wie es von der Stoffwahl zur Textfassung und weiter zur Premiere kommt, wird in diesem Seminar grundsätzlich und exemplarisch anhand von Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ beleuchtet werden. Im Anschluss daran werden wir in praktischer Arbeit selbst verschiedene Varianten einer Spielfassung von Ausschnitten aus dem Roman erarbeiten.

Zudem ist der gemeinsame Besuch einer Vorstellung der Inszenierung von „Unterwerfung“ in der Regie von Malte C. Lachmann am Düsseldorfer Schauspielhaus Bestandteil des Blockseminars.

www.uni-bonn.de


JEKYLL AND HYDE - RESURRECTION (von Frank Wildhorn)


Übernahmepremiere: 18.06.17 (Theater Trier, Große Bühne)

Regie: Malte C. Lachmann; Arrangement (UA Eggenfelden): Dean Wilmington; Musikalische Leitung: Dean Wilmington;  Ausstattung: Daniel Angermayr;  Dramaturgie (UA Eggenfelden): Janine Ortiz; Regieassistenz: Sabine Lamberty

Besetzung (Trier): Jekyll/Hyde - Christopher Ryan, Emma - Kathrin Hanak, Lucy - Sidonie Smith

Am Theater Trier werde ich unter der neuen Intendanz erst mal meine JEKYLL AND HYDE – RESURRECTION-Inszenierung vom Theater an der Rott übernehmen. Dazu hatte ich damals anls Projektbeschreibung geschrieben: „Aus dem beliebten Musical-Klassiker "Jekyll and Hyde", der auf dem Roman von Robert Louis Stevenson von 1886 fußt, erarbeiten wir eine Musical-Performance zur Frage nach der guten und der bösen Seite im Menschen. Dabei machen wir Gebrauch von einer völlig neuen Fassung des Musicals, die der Komponist selbst arrangiert hat und die bisher nur in konzertanter Form aufgeführt wurde. Diese Fassung ist deutlich rockiger als das Original und konzentriert sich auf die drei Hauptcharaktere der Geschichte: Den Wissenschaftler Henry Jekyll, seine Verlobte Emma Scarew und die Prostituierte Lucy. Mit szenischen Mitteln und Mechanismen, die eigentlich dem Sprechtheater entstammen, wagen wir uns an dieses Material und setzen somit die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Musical und Sprechtheater fort, die wir mit "Schwarze Jungfrauen" und "Süd Park" begonnen haben - nur diesmal nicht auf der Grundlage eines Sprechtheatermaterials, sondern eines Musicals. Wie das funktioniert und wirkt wird ab Ende November in Eggenfelden zu sehen sein. Verschnitten werden die Songs mit Interviews, die ich mit einer Sexarbeiterin, einer Frau mit schizoaffektiver Störung und einem katholischen Priester geführt habe.“

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Monty Python's SPAMALOT (von Eric Idle und John Du Prez)

Premiere: 06.05.2017 (Theater Lübeck, Kammerspiele)

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung: Willy Daum; Bühne: Ramona Rauchbach; Kostüme: Tanja Liebermann; Choreographie: Daniel Morales Perez; Dramaturgie: Katrin Aissen; Regieassistenz: Sebastian Börngen

Besetzung: KÖNIG ARTUS - Andreas Hutzel; FEE AUS DEM SEE - Sybille Lambrich; HISTORIKER - Robert Brandt; SIR ROBIN - Johann David Talinski; SIR LANCELOT - Henning Sembritski; PATSY - Will Workman; SIR GALAHAD - Jochen Weichenthal; SIR BEDEVERE - Matthias Hermann; SEEJUNGFRAUEN (Tänzerinnen) - Nicola Bautz, Ece Çinar, Tertia Dippenaar, Janessa Jenkins, Judith Urban

Wer schon immer einmal die Wahrheit über die Ritter der Tafelrunde im Speziellen und das Mittelalter im Allgemeinen wissen wollte, dem bietet das Mitglied der englischen Kult-Commedy-Truppe Monty Python einen exklusiven dokumentarischen Einblick in diese Zeit, die als so düster und brutal verschrien ist:

We're knights of the round table
We dance whenever we're able
We do routines and chorus scenes
With footwork impeccable

We dine well here in Camelot
We eat ham and jam and spam a lot

(aus: "Monty Python's SPAMALOT") SPAMALOT ist eine Lobeshymne auf den Quatsch, den Nonsense und die Blödelei und damit meiner Meinung nach genau das, was die Welt braucht. Punkt.

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ALLES SCHWINDEL (von Mischa Spoliansky)

Premiere: 20.01.17 (Semperoper, Semper 2)

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung: Max Renne; Bühne: Daniel Angermayr; Kostüme: Anna van Leen; Choreographie: Natalie Holtom; Dramaturgie: Valeska Stern, Juliane Schunke; Regieassistenz: Christine Hübner, Rudi Piesk

Besetzung: Evelyne Hill / Erna Schmidt: Jennifer Porto; Tonio Hendricks / Arthur Henschke: Eric Stokloßa; Dame II / Lotte / Charlotte: Sabine Brohm; Frl. Wolle / Frau Wollheim / Stubenmädchen: Angela Liebold; Dame I / Bella / Frau Bellermann: Tichina Vaughn; Mädchen / Ratten-Else / Else: Jennifer Riedel; Jüngling / Willy / Egon-Wilhelm: Martin Gerke´; Pinke / Panke / Polizist: Gerald Hupach; Herr / Krybytsky / Krystof: Barry Coleman

Zum ersten Mal nach meinem Studium erarbeite ich wieder eine Oper - und dann gleich so eine jazzige! Darüber freue ich mich sehr, zumal das Werk von Misch Spoliansky und Marcellus Schiffer so spannend wie aktuell ist. Die Dramaturgin Valeska Stern schreibt darüber: Der Titel der Burleske sagt bereits alles: 1931 schufen Mischa Spoliansky und Marcellus Schiffer ihre dritte Musiktheaterzusammenarbeit »Alles Schwindel« für das Berliner Theater am Kurfürstendamm – und trafen prompt den Nerv der Zeit. Die Geschichte rund um eine Gesellschaft, in der jeder vorgibt, ein anderer zu sein, und in der auf Tatsachen und Gefühle kein Verlass ist, spiegelte gekonnt das Berlin der 1930er-Jahre: Die damalige politische Umbruchzeit und die Nachwehen der wilden Zwanziger ließen viele ihr Leben als Achterbahnfahrt empfinden. Schiffers spitzzüngige Texte in Ergänzung mit Spolianskys mitreißenden Melodien gebaren Evergreens wie »Mit dir möchte ich mal auf der Avus Tango tanzen« oder »Auf der Gesellschaft«, die bis heute im Ohr klingen. Und auch jenseits dieser Hits hat die Burleske nichts an Aktualität eingebüßt. Gemäß ihrer Angabe zur Handlungszeit – »Gestern, heute und morgen« – kann man sich bis heute mit dem Protagonistenpaar identifizieren: Evelyne und Tonio, die sich über eine Kontaktanzeige kennenlernen und bis zum Ende nicht wissen, wer der andere eigentlich ist, sind Abbild einer falschen Small-Talk-Gesellschaft, die 1932 wie 2017 kein wahres Gesicht erkennen lässt.

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-2016-

UNTERWERFUNG (nach Michel Houellebecq)

Übernahmepremiere: 04.12.16 (Düsseldorfer Schauspielhaus, Central Kleine Bühne)

Regie: Malte C. Lachmann; Dramaturgie: Janine Ortiz; Bühnen- und Kostümbild: Ursula Gaisböck; Video: Robert Lehniger; Regieassistenz (Düsseldorf): Felix Kracke

Besetzung (Düsseldorf): François - Christian Erdmann; Alain u.a. - Lorenz Nufer; Rediger - Ben Daniel Jöhnk; Myriam u.a. - Yohanna Schwertfeger

Die Islamisierung des Abendlandes beginnt in Frankreich im Jahr 2022: Literaturwissenschaftler und Décadence-Forscher François pflegt lose Beziehungen zu seinen Studentinnen und verfolgt nebenher die Präsidentschaftswahlen. Als der charismatische Kandidat der „Bruderschaft der Muslime“, Mohamed Ben Abbès, immer mehr Stimmen auf sich vereinigt, kommt es zu Unruhen. François flieht aufs Land. Noch vor seiner Rückkehr nach Paris hat sich der politische Wechsel vollzogen. Mit Mitte vierzig findet sich der Akademiker plötzlich bei voller Rente pensioniert. Rasant verändert die „Bruderschaft“ das Gesicht der Grande Nation. Ben Abbès führt die Theokratie, die Scharia, das Patriarchat und die Polygamie ein. Frauen bleiben zu Hause und kümmern sich um die Familie, was das Problem der Arbeitslosigkeit löst. Ausbildungswege werden verkürzt, Kleinunternehmer gestärkt. Erstaunt muss François feststellen, dass er als Mitglied der geistigen Elite Frankreichs durchaus noch gefragt ist. Von allen Seiten versucht man, ihm den Islam und damit verbunden eine Rückkehr an die Universität schmackhaft zu machen. Verlockende Forschungsprojekte, mehr Gehalt und drei bis vier wunderschöne, devote Ehefrauen – ist das die Lösung seiner Lebenskrise oder eine Unterwerfung?
Michel Houellebecq liefert denjenigen, die gegen die Islamisierung des Abendlandes protestieren, keine Argumente. Mit messerscharfem Verstand erkennt der Autor die schwelenden Konflikte unserer Zeit und gießt sie in eine Utopie, die literarische Möglichkeit einer Welt. So zuckersüß-verführerisch kommt der Islam daher, dass man sich ihm unterwerfen möchte. Ausgerechnet die Muslime scheinen die Einzigen in Houellebecqs Spekulation zu sein, die auf wundersame Weise die Ängste und Sorgen aufzulösen verstehen, welche die Gegner des Islam in Dresden und anderswo umtreiben. Für schwarze Satiren wie diese ist Literatur erfunden, sind Theater gebaut worden.

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DER HUNDERTJÄHRIGE, DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND (von Jonas Jonasson)

Premiere: 12.08.16 (Staatstheater Hannover, Innenhof)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne: Ramona Rauchbach; Kostüme: Indra Nauck; Musik: Martin Engelbach; Dramaturgie: Janny Fuchs, Regieassistenz: Swantje Möller

Mit: Dieter Hufschmidt, Phelippe Goos, Susanna Fernandes Genebra, Frank Wiegard, Mathias Spaan, Christoph Müller, Silvester von Hösslin, Janko Kahle

Band: Martin Engelbach, Lars Erhardt, Christian Decker

Zum allerersten Mal versuche ich mich am Freileichttheater und zwar im Innenhof des Hannoveraner Schauspielhauses mit der Adaption des Bestsellerromans DER HUNDERTJÄHRIGE, DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND von Jonas Jonasson. Wieder mit dabei ist Ramona Rauchbach, mit der ich auch schon DIE KÄNGURU-CHRONIKEN in Hannover erarbeitet habe. Außerdem stößt Indra Nauck neu zum Team hinzu und wird für das Kostümbild verantwortlich zeichnen. Unser erklärtes Ziel ist es, ein Sommererlebnis für das Publikum zu kreiieren und die gemütliche schwedische Lebensart nach Hannover zu holen. Besonder spannend ist das Material vor allem wegen der historischen Rückgriffe - denn mit seinen hundert Jahren hat der Protagonist Allan Karlsson schon einiges erlebt und vor allem so ziemlich jeden getroffen, der im letzten Jahrhundert das Weltgeschehen beeinflusst hat. Wie er dabei so unglaublich regelunkonform und trotzdem gelassen geblieben ist, das gilt es ab dem 12.08.16 im Innenhof und freiem (Sternen-)Himmel herauszufinden.

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LEONCE UND LENA (von Georg Büchner)


Premiere: 23.04.16 (Stadttheater Gießen, Großes Haus)

Regie: Malte C. Lachmann; Ausstattung: Lukas Noll; Licht: Kati Moritz; Dramaturgie: Cornelia von Schwerin; Regieassistenz: Angel Krastev

Besetzung: Leonce - Maximilian Schmidt; Lena - Anne-Elise Minetti; König Peter - Roman Kurtz; Valerio - Lukas Goldbach; Rosetta - Mirjam Sommer; Gouvernante - Beatrice Boca; Präsident: Pascal Thomas; Volk - Statistenchor

Wie passend: Unser aller Online-Lieblingsnachschlagwerk Wikipedia schreibt zu LEONCE UND LENA: "Leonce und Lena ist eine Komödie von Georg Büchner, die nicht als unverbindliches Lustspiel, sondern als eine unter dem Deckmantel harmloser Fröhlichkeit versteckte Polit-Satire verstanden werden sollte." Und obwohl das Stück 1836 uraufgeführt wurde, erscheint es mir aktueller denn je: Wer kennt nicht das eloquente Profilieren über Langeweile und Antriebslosigkeit aus seiner eigenen Umgebung und seinem eigenen Alltag, obwohl wir alle ja eigentlich unter so günstigen Umständen mit so viel Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und politischer Einflussnahme leben? Diesen Zustand und die Suche nach dem dionysischen Moment verpackt Büchner in seiner Polit- (und ich würde auch sagen: Sozial-)Satire treffend und unglaublich witzig - kein Wunder, dass das Stück nach wie vor zu den großen Klassikern auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater gehört.

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UNTERWERFUNG (nach Michel Houellebecq)

Premiere: 05.03.2016 (Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus)

Regie: Malte C. Lachmann; Dramaturgie: Janine Ortiz; Bühnen- und Kostümbild: Ursula Gaisböck; Video: Robert Lehniger; Regieassistenz: Henry Rabe

Besetzung: François - Christian Erdmann; Alain u.a. - Lorenz Nufer; Rediger - Ben Daniel Jöhnk; Myriam u.a. - Lea Ruckpaul

Die Islamisierung des Abendlandes beginnt in Frankreich im Jahr 2022: Literaturwissenschaftler und Décadence-Forscher François pflegt lose Beziehungen zu seinen Studentinnen und verfolgt nebenher die Präsidentschaftswahlen. Als der charismatische Kandidat der „Bruderschaft der Muslime“, Mohamed Ben Abbès, immer mehr Stimmen auf sich vereinigt, kommt es zu Unruhen. François flieht aufs Land. Noch vor seiner Rückkehr nach Paris hat sich der politische Wechsel vollzogen. Mit Mitte vierzig findet sich der Akademiker plötzlich bei voller Rente pensioniert. Rasant verändert die „Bruderschaft“ das Gesicht der Grande Nation. Ben Abbès führt die Theokratie, die Scharia, das Patriarchat und die Polygamie ein. Frauen bleiben zu Hause und kümmern sich um die Familie, was das Problem der Arbeitslosigkeit löst. Ausbildungswege werden verkürzt, Kleinunternehmer gestärkt. Erstaunt muss François feststellen, dass er als Mitglied der geistigen Elite Frankreichs durchaus noch gefragt ist. Von allen Seiten versucht man, ihm den Islam und damit verbunden eine Rückkehr an die Universität schmackhaft zu machen. Verlockende Forschungsprojekte, mehr Gehalt und drei bis vier wunderschöne, devote Ehefrauen – ist das die Lösung seiner Lebenskrise oder eine Unterwerfung?
Michel Houellebecq liefert denjenigen, die gegen die Islamisierung des Abendlandes protestieren, keine Argumente. Mit messerscharfem Verstand erkennt der Autor die schwelenden Konflikte unserer Zeit und gießt sie in eine Utopie, die literarische Möglichkeit einer Welt. So zuckersüß-verführerisch kommt der Islam daher, dass man sich ihm unterwerfen möchte. Ausgerechnet die Muslime scheinen die Einzigen in Houellebecqs Spekulation zu sein, die auf wundersame Weise die Ängste und Sorgen aufzulösen verstehen, welche die Gegner des Islam in Dresden und anderswo umtreiben. Für schwarze Satiren wie diese ist Literatur erfunden, sind Theater gebaut worden.

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-2015-


RENT (von Jonathan Larson)

Premiere: 31.12.15 (Theater Trier, Großes Haus)

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung: Dean Wilmington; Ausstattung: Daniel Angermayr; Choreographie: Daniel Morales Perez; Dramaturgie: Adrian Jager; Regieassistenz: Yvonne Braschke

Besetzung: Mimi - Sybille Lambrich; Roger - Sasha diCapri; Angel - Manuel Dengler; Mark - Christopher Ryan; Maureen - Sidonie Smith; Joanne - Kathrin Hanak; Joanne heute - Carin Filipcic; Benny - Matthias Stockinger; Collins - Norman Stehr; Ensemble: Regina Kletinitch, Conny Hain, Barbara Brandt, Carsten Emmerich, Lawrence Shawn Hutton, Mické Thomsen

New York in den 1990er Jahren: Drag Queens, Performance Art und Rockmusik. Die Stadt steht unter Strom und knistert vor Kreativität. Doch all das kann nicht über die Schattenseiten der bunten, lebendigen Kunstszene hinwegtäuschen: Jonathan Larson erzählt in „Rent“ von einer Gruppe junger Künstler, die im Szeneviertel East Village um ihr Überleben kämpft: Drogenmissbrauch, der grassierende HI-Virus und nicht genug Geld, um die Miete zu bezahlen – all das gehört zum Leben von Larson wie zu dem seiner Charaktere. Und wer bei dieser Beschreibung von künstlerischem Prekariat an Puccinis „La Bohème“ denken muss, der liegt nicht ganz falsch. Larson verwendete Puccinis Werk und dessen Handlung als Vorlage, um ein neues, rockendes und berührendes Musical zu kreieren. Der Erfolg dieser Adaption ließ nicht lange auf sich warten und „Rent“ wurde gleich 1996, im Jahr seiner Uraufführung, mit Preisen überhäuft, darunter der Tony-Award für „bestes Musical“ und der renommierte Pulitzer-Preis. Und trotzdem ist und bleibt Larson in Deutschland ein relativ unbekannter Komponist, denn wie die Figuren in „Rent“ kämpfte auch er um sein Leben; ein Kampf, den er am Tag der Welturaufführung seines bekanntesten Werkes verlor.

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DIE KÄNGURU-CHRONIKEN (nach Marc-Uwe Kling)

Premiere: 16.10.15 (Staatstheater Hannover, Ballhof Eins)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne: Ramona Rauchbach; Kostüme: Annika Träger; Musik: Christian Decker; Dramaturgie: Kerstin Behrens; Regieassistenz: Anna-Vera Kelle

Besetzung: KÄNGURU - Jonas Steglich; KLEINKÜNSTLER - Silvester von Hösslin; KRAPOTKE - Daniel Nerlich; MUSIKER - Christian Decker;

Ich muss mich an dieser Stelle outen: Ich bin ein großer Marc-Uwe Kling Fan! Wie so viele andere in Deutschland und anderswo, haben mich er und sein Känguru unglaublich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht. Und was gäbe es da Besseres, als eine Hommage für die Bühne zu montieren? Meine Dramaturgin Kerstin Behrens schreibt dazu: „In seiner autobiografischen Känguru-Trilogie erzählt der Kleinkünstler Marc-Uwe Kling  vom Zusammenleben mit einem kommunistisch-anarchistischen Beuteltier, vor allem von  dessen systemkritischen Ansichten, die es nicht müde wird mitzuteilen. Das mag auf den  ersten Blick absurd klingen (findet auch Marc-Uwes Psychiater), ist aber bei genauerem  Hinsehen weit weniger merkwürdig als das, wogegen das Känguru rebelliert: nichtschimmelnder Schmelzkäse, Ganzkörpersicherheitskontrollen und Billigflüge, kreative Klingeltöne und Spiegelbestsellerlisten mit den immer gleichen Themenkomplexen: Hitler, Terror  und Ficken. So arbeitet der unnachgiebige Mitbewohner an einem Hauptwerk über die  beiden menschlichen Haupttriebkräfte Opportunismus und Repression. Zum ersten Mal  wagt das Känguru aus Marc-Uwe Klings Texten jetzt den Sprung auf die Theaterbühne,  um endlich die letzten offenen Fragen zu beantworten: War ich wirklich beim Vietcong?  Wieso bin ich schnapspralinensüchtig? »In welcher Welt leben wir eigentlich?«

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Workshop "Früher war mehr Lametta - Erinnerung und Identität"

04.08. - 07.08.

Engagement als Workshopleiter für ein theaterpraktisches Seminar auf der Ferienakademie II der Bischöflichen Studienstiftung Cusanuswerk auf dem Spindelhof in Regenstauf. Akademieleitung: Ruth Jung.


DEMUT VOR DEINEN TATEN BABY (von Laura Naumann)

Premiere: 06.06.2015 (Staatstheater Oldenburg, Kleines Haus)

Regie: Malte C. Lachmann; Ausstattung: Anna van Leen; Dramaturgie: Jonas Hennicke; Regieassistenz: Nils Früchtenicht

Besetzung: MIA - Lisa Jopt; BETTIE - Diana Ebert; LORE - Agnes Kammerer

Nachdem ich letzte Spielzeit viel Spaß bei der Erarbeitung der Uraufführung von Laura Naumanns "Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken" am Schauspielhaus Bochum hatte, widme ich mich jetzt wieder einem ihrer Stoffe mit "Demut vor deinen Taten Baby" - und dieses Mal auf einer großen Bühne! Der rowohlt-Verlag schreibt zum Stück: "Ein herrenloser Koffer in der Damentoilette eines deutschen Flughafens löst Terroralarm aus. Die Toilette wird großräumig abgeriegelt, der Flughafen evakuiert. Zurück bleiben nur Bettie, Mia und Lore, die hilflos in ihren Klokabinen festsitzen. Eben einander noch völlig fremd, erwarten sie gemeinsam die Katastrophe, Freundinnen fürs Leben, wie kurz es auch nur noch sein mag. Aber der große Knall bleibt aus, die Sicherheitskräfte geben Entwarnung, „es riecht nach Frühling und Geburt die Vögel singen auch und irgendein goldener Glitzer liegt auf uns allen drauf“. Lebenskrisen, Depression und Einsamkeit – nichts davon hat irgendeine Bedeutung neben dem Gefühl, gerade noch einmal davongekommen zu sein. Dieses Gefühl ist zu groß für die drei allein, dieses Gefühl will in die Welt getragen sein. Und plötzlich ist die Idee da: Ein Anschlagsimulator muss her, „dafür müssen wir nicht mal was bauen wir können das machen wir gehen an die Orte wir sind die Terroristen wir machen die Leute erleben“. Das Konzept geht auf, besser als gedacht. Das Frauentrio überfällt Discos und Supermärkte. Allmählich wird die Regierung aufmerksam, doch statt einzuschreiten, kauft sie die Idee. Die drei expandieren; die Stimmung im Land steigt, die Geburtenrate wächst und die Wirtschaft gleich mit. Leichtsinn macht sich breit. Ein bisschen zu viel Leichtsinn für all die, die ihr Geschäft mit Pflichtbewusstsein, Angst und Sorge machen. Es muss wieder Ernst einkehren in Deutschland, und es gibt auch schon einen Plan..."

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DER GOLDENE DRACHE (von Roland Schimmelpfennig)

Premiere: 10.01.2015 (Stadttheater Gießen, Großes Haus)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne&Kostüme: Udo Herbster; Musik: Marcel Rudert; Dramaturgie: Cornelia von Schwerin; Regieassistenz: Angel Krastev

Besetzung: Ein junger Mann - Pascal Thomas; Eine Mann über Fünfzig - Roman Kurtz; Eine junge Frau - Anne-Elise Minetti; Eine Frau über Fünfzig - Carolin Weber; Ein Mann - Lukas Goldbach; Ein Musiker - Marcel Rudert

Im Mittelpunkt steht das China-Vietnam-Thai-Schnellrestaurant „Der goldene Drache“. Hier wird in der winzigen Küche zwischen zischenden Gaskochern einem jungen Chinesen ohne Aufenthaltsgenehmigung ein furchtbar schmerzender Schneidezahn mit einer Rohrzange gezogen. Und dieser Zahn gelangt auf dem Weg der Thai-Suppe, in der er aus Versehen landete, in den Mund einer Stewardess, Stammkundin im Schnellrestaurant, welches die Anwohner der Umgebung mit seinen asiatischen Schnellgerichten auch als Take-Away zu versorgen weiß.
Und dann erzählt jemand von der hungrigen Grille, die im Winter zum Opfer der geschäftstüchtigen Ameise wird. Die den ganzen dunklen Winter von den anderen Ameisen missbraucht wird, ohne zu merken, dass längst Frühling ist. Und schmerzhaft vertraut erscheint das Schicksal der kleinen Asiatin, die beim Verlassen ihres dunklen Zimmerchens dem betrunkenen Kumpel des Lebensmittelhändlers in die Arme läuft. Der doch nur mal ein bisschen von ihrer Fremdheit kosten wollte. Leider etwas unachtsam. So was Zartes geht halt schnell kaputt. Und als der junge Chinese nach der Rohrzangenoperation verblutet, wickelt man ihn in einen großen Drachenteppich und wirft ihn in den Fluss. Von dort schwimmt er endlich wieder nach Hause, nach China, leider tot und leider ohne die Schwester, die zu finden das erklärte Ziel seiner Reise war.

Roland Schimmelpfennig betrachtet die Verhältnisse im und um den Goldenen Drachen aus den verschiedensten Perspektiven. Jedes Verhaltensmuster bekommt durch einen Kunstgriff andere Färbungen, denn die Männer sollen hier von den Frauen, die Frauen von den Männern, die Jungen von den Alten und die Alten von den Jungen gespielt werden. Das Ergebnis ist poetisch, brutal, rätselhaft und berührend.

Quelle: Fischer Theater Verlag

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-2014-


JEKYLL AND HYDE - RESURRECTION (von Frank Wildhorn und Leslie Bricusse)

Premiere: 21.11.2014 (Theater an der Rott, Großes Haus)

Regie: Malte C. Lachmann, Musikalische Leitung: Dean Wilmington, Bühne&Kostüme: Daniel Angermayr, Dramaturgische Mitarbeit: Janine Ortiz; Regieassistenz: Henriette Heine

Besetzung: Jekyll/Hyde - Karl M. Sibelius, Emma - Kathrin Hanak, Lucy - Sidonie Smith

Aus dem beliebten Musical-Klassiker "Jekyll and Hyde", der auf dem Roman von Robert Louis Stevenson von 1886 fußt, erarbeiten wir eine Musical-Performance zur Frage nach der guten und der bösen Seite im Menschen. Dabei machen wir Gebrauch von einer völlig neuen Fassung des Musicals, die der Komponist selbst arrangiert hat und die bisher nur in konzertanter Form aufgeführt wurde. Diese Fassung ist deutlich rockiger als das Original und konzentriert sich auf die drei Hauptcharaktere der Geschichte: Den Wissenschaftler Henry Jekyll, seine Verlobte Emma Scarew und die Prostituierte Lucy. Mit szenischen Mitteln und Mechanismen, die eigentlich dem Sprechtheater entstammen, wagen wir uns an dieses Material und setzen somit die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Musical und Sprechtheater fort, die wir mit "Schwarze Jungfrauen" und "Süd Park" begonnen haben - nur diesmal nicht auf der Grundlage eines Sprechtheatermaterials, sondern eines Musicals. Wie das funktioniert und wirkt wird ab Ende November in Eggenfelden zu sehen sein. Verschnitten werden die Songs mit Interviews, die ich mit einer Sexarbeiterin, einer Frau mit schizoaffektiver Störung und einem katholischen Priester geführt habe.

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www.theater-an-der-rott.de

DIE UHR TICKT (von Peca Stefan)

Premiere: Nationaltheater Temeswar (Sala 2) - 07.09.14; Badisches Staatstheater Karlsruhe (Studio) 03.10.14

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne/Kostüme: Anna van Leen; Video: Lucian Matei; Dramaturgie: Michael Gmaj; Regieassistenz: Eric Nikodym

Besetzung: Sophia Löffler, Sabina Bijan, Jan Andreesen, Colin Buzoianu

The political implications of active ageing is the theme to be explored by the Romanian National Theatre Timisoara and the Badisches Staatstheater in Karlsruhe. While Germany's ageing voters will have the most voting control in the country, Romania’s youth are eager to have their voices heard through the political mechanisms that will soon have to be handed over from the ageing powers that were in control. So within the EU there may be two counter movements — a youth bulge versus a senior citizen bulge. Young, award-winning Romanian playwright, Peca Stefan, will conduct extensive research in both cities and countries, which are linked on a political and cultural level via a 20 year old partnership. Peca Stefan will work with dramaturges from both countries and a German theatre director nominated by the Badisches Staatstheater to create a new play to be staged in both theatres with a mixed cast of both theatres, which will also involve the audience – the voters – in experimental forms.

(Quelle: ETC)

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www.staatstheater.karlsruhe.de, www.tntimisoara.com, www.etc-cte.org, www.artofageing.eu



TRÄUME WERDEN WIRKLICHKEIT! EIN DISNEYDRAMA (von Christian Lollike)

Premiere: 15.05.14 - deutschsprachige Erstaufführung

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne und Kostüme: Anna van Leen; Video: Alexander Litschka;

Dramaturgie: Janine Ortiz; Regieassistenz: Daniela Guse

Besetzung: A - Ines Marie Westernströer; B - Thomas Schumacher

Zwei Menschen sind deprimiert. Ihnen fehlt ein Leben, ein Schicksal ein Abenteuer – eine eigene Geschichte. Tief in ihnen ist das nagende Gefühl entstanden, aus ihrem Lebenslauf ausbrechen zu wollen. Sie wissen, dass sie ihre Geschichte ändern müssen, um glücklich zu werden – sie wissen nur nicht, wie. Und mit Entsetzen stellen sie fest, dass es nicht einmal am fehlenden Willen liegt. Schlimmer: Sie haben die Fähigkeit verloren, sich eine andere Welt überhaupt noch vorstellen zu können. Ihre Fantasie ist sterilisiert worden. Sie würden gern jemandem die Schuld dafür geben, sie wissen aber nicht, wem. Oder doch: Disney.
Disney ist schuld. Disney hat ihnen alle Märchen versaut, sie kastriert, hat aus dem Ausbruch in neue Welten kleine, wohlerzogene Geschichten gemacht. Ohne Gewalt, ohne Sex, ohne Lust. Ohne die Chance auf zwei süße Vögelchen, die während der Hochzeit von Aschenputtel deren Schwestern die Augen aushacken – schade, denn das wär’s!

Zwei Menschen entschließen sich, ihren eigenen Disneyfilm zu drehen – einen Film, der ihre Sehnsüchte, ihre Trauer und ihre Verzweiflung wiedergibt. Sie nennen den Film: Träume werden Wirklichkeit.

(Quelle: Staatsschauspiel Dresden)

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RAUS AUS DEM SWIMMINGPOOL, REIN IN MEIN HAIFISCHBECKEN (von Laura Naumann)

Premiere: 13.03.14 - Uraufführung (Schauspielhaus Bochum, Theater Unten)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne und Kostüme: Udo Herbster; Dramaturgie: Sascha Kölzow; Regieassistenz: Dennis Duszczak

Besetzung: MOANA - Sarah Grunert; CHRISTIANE - Nicola Thomas; BORIS - Matthias Eberle; NIKITA - Torsten Flassig

„Die gerade beginnende Theatersaison hat ihre erste Entdeckung“, schrieb Kritiker Stefan Keim im September 2012 über die junge Autorin Laura Naumann nach der Uraufführung ihres Stücks „Demut vor deinen Taten Baby“. Laura Naumann, die in Hildesheim Kreatives Schreiben studierte und zu dem ebenfalls für Furore sorgenden jungen Theaterkollektiv „machina eX“ gehört, war Preisträgerin beim Treffen Junger Autoren der Berliner Festspiele und erhielt den Münchner Förderpreis für neue deutschsprachige Dramatik. Ihre Stücke, die durch eine kraftvolle Sprache, Wortwitz-Salven und temporeiche Handlungsstränge bestechen, schleudern Figuren in eine von medialen Wirklichkeiten verzerrte Welt. Für das Schauspielhaus Bochum schreibt sie nun ihre erste Auftragsarbeit. Dabei denkt sie darüber nach, ob und wie Einzelne Verantwortung übernehmen können in dieser verzerrten Welt, was Politisch-Sein darin eigentlich heißen kann und was wäre, wenn doch noch ein großer Gegenentwurf, eine weltverändernde Wahrheit auf Verkündung wartete.
 (Quelle:Schauspielhaus Bochum)

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-2013-

SÜD PARK

eine Comic-Trash-Revue

Premiere: 30.12.13 (Staatsschauspiel Hannover, Ballhof Zwei)

Regie: Malte C. Lachmann; Ausstattung: Anna van Leen; Musik: Dean Wilmington; Dramaturgie: Kerstin Behrens; Regieassistenz: Ruth Messing

Mit: Henning Hartmann, Peter Sikorski, Dominik Maringer, Tina Haas, Dean Wilmington

Stän, Keil, Kartmän und Kennie fragen sich: Was darf man eigentlich sagen und was nicht? Dass das gar nicht so einfach zu beantworten ist, merken die vier Freunde aus dem kleinen Städtchen Süd Park schnell. Aber warum eigentlich die ganze Aufregung um Professor*Innen, schokoglasierte Schaumküsse und Holocaustleugner? Egal ob im Unterricht, auf dem Schulhof oder zu Hause: Political Correctness lässt den Jungs keine ruhige Minute mehr. Da hilft nur noch eins: Glitter and be gay! Aber vorsicht: Dieser Theaterabend enthält viele schlimme Wörter und sollte deswegen von niemandem angesehen werden. Alle Figuren und Ereignisse in dieser Show - auch die, die sich auf lebende Personen beziehen - sind geklaut, schlecht zusammengeschrieben und erfunden. Und sie haben vor allem nichts mit der US-amerikanischen Kultserie South Park zu tun. Gar nichts.

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HASE HASE (von Coline Serreau)

Premiere: 19.10.13 (Schauspielhaus Bochum, Kammerspiele)

Regie: Barbara Hauck; Konzept: Malte C. Lachmann; Bühne: Daniel Angermayr; Kostüme: Annika Träger; Dramaturgie: Sabine Reich

Regieassistenz: Anne Liebtrau

Besetzung: Hase Hase - Damir Avdic; Mutter Hase - Cornelia Kempers; Vater Hase - Bernd Rademacher; Bebert - Nicola Mastroberadino; Jeannot - Raiko Küster; Marie - Sabine Osthoff; Lucie - Kristina Peters; Gerard - Paul Behren; Madame Duperri - Ute Zehlen

Familie – das ist der ganz normale Wahnsinn. Jeden Tag, jeden Morgen die gleichen Fragen: Wo ist der Winterpullover von Papa, warum will die Französischlehrerin die Eltern sprechen, wann gibt es endlich eine Lohnerhöhung und wer deckt den Tisch? Doch Mama ist zufrieden: Papa hat Arbeit, der älteste Sohn, Bébert, wird Arzt, sein Bruder Jeannot hat eine gute Stellung, die Tochter Marie ist verheiratet, Hase ist auf dem Gymnasium und Lucie, die jüngste Tochter, heiratet bald. Was will man mehr? Doch als es eines Abends klingelt, steht Jeannot vor der Tür. Er muss sich bei seinen Eltern verstecken, weil er als Terrorist gesucht wird. Die Nachbarin leiht eine Matratze – und es wird nicht die letzte sein, die sie der Familie leiht: Sie kommen alle wieder. Ein Kind nach dem anderen steht vor der Tür und nichts ist so, wie es sein sollte. In all dem Chaos fällt es kaum noch auf, dass Hase merkwürdige Geschichten erzählt und behauptet, ein Außerirdischer zu sein. (Quelle:Schauspielhaus Bochum)

www.schauspielhausbochum.de


SAM (von Katharina Schmitt)

Premiere: 06.09.13 (Theater Osnabrück, Galerie Trieb)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne: Meike Köhler; Kostüme: Katharina Becklas; Dramaturgie: Anja Sackarendt

Regieassistenz: Ramona Lange

Besetzung: Jakob Plutte, Thomas Schneider (Schauspiel); Cheri Isen (Tanz + Mitarbeit Choreographie)

Sam, ein Performance-Künstler aus New York, schließt sich für ein Jahr in einen Käfig ein. Ein Selbstexperiment der totalen Reduktion und Isolation, Zeugnis auch einer unglaublichen Gnadenlosigkeit gegen sich selbst. Sams Performance ist strengsten Regeln unterworfen: er darf nicht sprechen, nicht lesen, nicht schreiben; immer das gleiche Essen, immer derselbe Besuch zur selben Zeit. Es entsteht kein Werk, nichts, was die verbrachte Lebenszeit überdauert. Nach einem Jahr im Käfig wird es Sam zunächst nicht möglich sein, die selbst bestimmten Vorschriften zu durchbrechen – die innere Beschränkung scheint mehr Bestand zu haben als das äußere Gefängnis.

Mit ihrem Stück schärft die Autorin den Blick für die Regeln, denen wir uns unterwerfen oder implizit längst unterworfen sind. Die Normen jedenfalls, die dem Zusammenspiel von Arbeit, Kunst und Produktivität und dem Verhältnis von Zuschauer und (Kunst-)Objekt eingeprägt sind, werden in der Performance ebenso wie in Katharina Schmitts Theaterstück gewitzt gebrochen. „Bitte sehen Sie nicht weg. Bitte sehen Sie mir genau zu. (…) Ich werde sicher nicht mit Ihnen sprechen.“ (Quelle: rowohlt-Verlag)

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www.theater-osnabrueck.de


Die Protokolle von Toulouse

Premiere: 26.01.2013 (Thalia Theater Hamburg, Garage)

Gastspiele: 21.04.2013 (Radikal Jung, Volkstheater München)

Regie: Malte C. Lachmann; Ausstattung: Stefan Britze; Dramaturgie: Carl Hegemann;

Regieassistenz: Helge Schmidt, Thilo von Quast; 

Besetzung: Mohammed - Thomas Niehaus; Hassan - Rafael Stachowiak

Der Flur in einem Wohnblock am Stadtrand von Toulouse. Fahles Morgenlicht. Es ist Mittwoch, der 21. März 2012. Zwei Männer, verbunden durch eine Sprechfunkanlage, zwischen ihnen eine von Geschossen durchlöcherte Haustür. Sie beide sind Kinder nordafrikanischer Einwanderer, beide französische Staatsbürger, Muslime. Der eine arbeitet für den französischen Geheimdienst, der andere hat in den vergangenen Wochen sieben Menschen getötet: In Montauban erschießt er am 11. und 15. März drei Soldaten, vier Tage später ermordet er drei Kinder und einen Familienvater mit Kopfschüssen, sie warteten vor einer jüdischen Schule auf den Bus. Beide sprechen mehr als sieben Stunden „von Muslim zu Muslim“ über die Bedingungen, unter denen man sich der Polizei stellen würde, über ganz persönliche und alltägliche Dinge, über den wahren Glauben und über das Risiko zu vertrauen.
Karen Krüger, Redakteurin der FAZ, hat über dieses denkwürdige Gespräch, das protokolliert und von der Zeitung „Liberation“ ins Netz gestellt wurde, berichtet und für das Thalia Theater eine Fassung erstellt. Malte C. Lachmann inszeniert erstmalig am Thalia Theater. Außerdem ist im Rahmen des Festivals seine Inszenierung „Schwarze Jungfrauen“ zu sehen. (Quelle: www.thalia-theater.de)

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-2012-


Hier kommen wir nicht lebendig raus. Versuch einer Heldin (Martin Heckmanns)

Premiere: 07.12.2012 (Staatstheater Hannover, Ballhof Zwei)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne: Stefan Britze; Kostüm: Maria Anderski; Musik: Martin Engelbach;

Dramaturgie: Kerstin Behrens; Regieassistenz: Florian Hesse, Helen Danner

Besetzung: Juliane Fisch, Beatrice Frey, Jakob Benkhofer, Sebastian Schindegger, Christoph Müller

Irina ist jung und lebt mit ihrer Mutter in bescheidenen Verhältnissen, bis sie es nicht mehr aushält. Sie bricht aus und auf, um alles zu ändern, inklusive sich selbst. Sie weiß nicht, wo sie anfangen soll, und macht sich auf die Suche, wird Schauspielerin, flieht in eine Aussteigerkommune, macht Erfahrungen in einer Kreativabteilung, bei einem Talentscout und debütiert als Lyrikerin. Sie kämpft mit Geldautomaten und träumt sich ins Internet, begegnet Menschen und lernt, sich von ihnen zu verabschieden. Und wenn sie sich auch verausgabt auf ihrer Reise durch die Gegenwart und wenn sie auch nicht ankommt am Ende, so bleibt sie doch neugierig bis zum Schluß.

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www.staatstheater-hannover.de


Kaspar Häuser Meer (Felizia Zeller)

Premiere: 11.10.2012 (Stadttheater Gießen, TiL-Studiobühne);

Regie: Malte C. Lachmann; Ausstattung: Udo Herbster; Dramaturgie: Matthias Schubert; Regieassistenz: Maren Wiese

Besetzung: Anika - Anne-Elise Minetti, Barbara - Petra Soltau, Silvia - Mirjam Sommer

Felicia Zeller hat sich in den Alltag deutscher Jugendämter begeben und drei hoffnungslos über­forderte Sozialarbeiterinnen zu Heldinnen ihres Stücks gemacht.
„Ein Geniestreich der Autorin war es, nicht die Opfer und nicht die Gewalttäter zu zeigen, sondern ihre Begleiter und Betreuer, - also die Gesellschaft und ihr Klima. Felicia Zellers Stück „Kaspar Häuser Meer“ ist Sprachmusik über und aus unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit. Kein Sozialdrama, kein Betroffenheitsschmus, sondern Theaterkunst.“ (aus der Laudatio des Theaterkritikers Hartmut Krug zur Verleihung des Publikumspreises beim Mülheimer Stücke-Wettbewerb 2008)
„Dieses Hinterherhinken bei gleichzeitigem Bemühen darum, schneller zu sein, prägt die berufliche Existenz im Allgemeinen Sozialen Dienst. Die große Sehnsucht nach Prävention, die nicht einlösbar ist, durchdringt ihrer aller Sprechen ... Scheitern beschreibt hier nicht einen Skandal, sondern ist auszuhaltender Teil der Arbeit: Helfen mit Risiko.“ (Felicia Zeller) Quelle: theatertexte.de

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www.stadttheater-giessen.de


Rein Gold (Elfriede Jelinek)

Premiere: 01.07.2012 (Prinzregententheater)

Regie: Nicolas Stemann

Uraufführungsperformance im Auftrag der Staatsoper München. Engagement als Performer.

www.bayerische.staatsoper.de

www.prinzregententheater.de


Schwarze Jungfrauen (Feridun Zaimoglu, Günter Senkel)

Premiere: 17.12.2011;

Gastspiele: Körberstudio/Thalia Theater Hamburg, Bayerische Theatertage/Theater Augsburg, Lessingtagte/Thalia Theater Hamburg

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung/Musik: Dean Wilmington; Ausstattung: Das Team; Choreographie: Daniel Feik; Dramaturgie: Daphne Ebner; Maske: Stephanie Schmitt, Savitry Hehl; Regieassistenz: Christine Binder-Catana

Besetzung: Sarah Grunert, Kevin Körber, Sybille Lambrich, Patrick Nellessen, Charlotte Thompson

Warum sind uns andere Religionen fremd? Was für eine Rolle spielt der Islam in unserer Gesellschaft? Und wie stehen wir überhaupt zum Thema Glauben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich meine „Schwarze Jungfrauen“-Inszenierung im Dezember im Akademietheater Mitte. Das 2006 uraufgeführte Stück des Autorenteams Feridun Zaimoglu und Günter Senkel handelt von jungen Muslima in Deutschland, die der Gesellschaft ihre Meinung in Monologform entgegenschreien. Zaimoglu, der durch Romane wie „Kanak Sprak“, „Leyla“ und zuletzt „Liebesbrand“ auf sich aufmerksam gemacht hat, zeichnet die jungen Frauen souverän, eigensinnig und zumeist exzentrisch. Auch bei diesem Projekt versuche ich wieder, mit meinen Kommilitonen möglichst interdisziplinär zu arbeiten und so verschieden Theatergenres in Einklang zu bringen, um den Schwarzen Jungfrauen ein Gesicht zu verleihen.

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www.thalia-theater.de/programm/repertoire/detailansicht/stueck/schwarze-jungfrauen/

http://www.bayerische-theatertage.de/index.php/schwarze-jungfrauen-201.html

www.theaterakademie.de


Der Streit (Pierre Carlet de Marivaux)

Premiere: 12.05.2012 (Akademietheater Mitte)

Regie: Malte C. Lachmann; Bühne: Stefan Britze; Kostüme: Martha Pinsker; Dramaturgie: Friederike Weidner; Regieassistenz: Thimo Gierok; Ausstattungsassistenz: Gesa Körner

Besetzung: PRINZ - Joachim Völpel; HERMIANE - Ursula Berlinghof; ÉGLÉ - Agnes Kyiomi Decker; AZOR - Fabian Stromberger; ADINE - Elinor Eidt; MESRIN - Arno Friedrich

1744 schrieb Pierre Carlet de Marivaux die Kommödie "La Dispute" ("Die Streitfrage") - was damals unglaublich witzig zu sein schien, wirkt heute wie ein Psychoexperiment: Kinder werden 18 Jahre lang eingesperrt und dann vor einem pseudowissenschaftlichen Hintergrund aufeinander gehetzt. Und doch weist die Gedankenwelt von Marivaux und unser Lebensalltag immer wieder Parallelen auf. Erschreckend, oder? Oder vll. doch irgendwie lustig? Mit dieser Inszenierung habe ich das Diplom der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München in "Regie für Musik- und Sprechtheater" erlangt.

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www.theaterakademie.de


Teasing Authority

Premiere: 05.03.2012 um 20.30h (Kranhalle)

Inszenierung: Malte C. Lachmann

Besetzung: Tanya Rydell Montan, Jenny Schinkler, Louise Elverdal, Martin Knoll, Rikke Holm Christiansen, Marie Lykkemark

Was ist das eigentlich, "Autorität"?! Muss ich jemanden respektieren, weil er vier Jahrzehnte älter ist als ich? Max Weber unterteilt seine Perspektive auf das Thema "Herrschaft" in drei Kategorien: Die rational-legale, die traditionelle und die charismatische Autorität. Mit diesen drei Begriffen und ihrem unweigerlichen Zusammenhang mit menschlichen Beziehungen und zwischenmenschlichem Respekt beschäftige ich mich zusammen mit sechs TänzerInnen der Iwanson International School of Contemporary Dance. Aufführung im Rahmen der Veranstaltung "Stückchenweise" - einer Plattform für Tanzperformance im Mini-Kurz-Format.

www.iwanson.de


Vortrag zum Thema "Regietheater"

Datum: 16.02.2012, 19h (Forum Prisma)

Nach dem Erfolg den ersten beiden Vorträgen zum Thema "Regietheater" mit anschließenden Diskussions- und Fragerunden im von Harald Grimm geleiteten Moosacher Gesprächszirkel FORUM PRISMA folgt eine weitere Visite in diesem Kreis zur Nachbesprechung einer gemeinsam besuchten Inszenierung der Münchner Theaterszene.


-2011-


Schwarze Jungfrauen (Feridun Zaimoglu, Günter Senkel)

Datum: 17.12.2011

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung/Musik: Dean Wilmington; Ausstattung: Das Team; Choreographie: Daniel Feik; Dramaturgie: Daphne Ebner; Maske: Stephanie Schmitt, Savitry Hehl; Regieassistenz: Christine Binder-Cantana

Besetzung: Sarah Grunert, Kevin Körber, Sybille Lambrich, Patrick Nellessen, Charlotte Thompson

Warum sind uns andere Religionen fremd? Was für eine Rolle spielt der Islam in unserer Gesellschaft? Und wie stehen wir überhaupt zum Thema Glauben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich meine „Schwarze Jungfrauen“-Inszenierung im Dezember im Akademietheater Mitte. Das 2006 uraufgeführte Stück des Autorenteams Feridun Zaimoglu und Günter Senkel handelt von jungen Muslima in Deutschland, die der Gesellschaft ihre Meinung in Monologform entgegenschreien. Zaimoglu, der durch Romane wie „Kanak Sprak“, „Leyla“ und zuletzt „Liebesbrand“ auf sich aufmerksam gemacht hat, zeichnet die jungen Frauen souverän, eigensinnig und zumeist exzentrisch. Auch bei diesem Projekt versuche ich wieder, mit meinen Kommilitonen möglichst interdisziplinär zu arbeiten und so verschieden Theatergenres in Einklang zu bringen, um den Schwarzen Jungfrauen ein Gesicht zu verleihen.

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www.theaterakademie.de


Amahl und die nächtlichen Besucher (Gian Carlo Menotti)


Premiere: 01.12..2011 BR-Studio 1

Musikalische Leitung: Daniel Klajner; Regie: Malte C. Lachmann

Besetzung: Mutter - Magdalena Hinterdobler; Amahl - Solisten der Münchner Domsingknaben; Kaspar - Mauro Peters; Melchior - Christian Hilz; Balthasar - Johannes Stermann; Page - Peter Cismarescu

Orchester: Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks; Chor: Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München

Der kleine Junge Amahl liebt es, Geschichten zu erzählen, die fantasievoll, aber nicht immer wahr sind. Eines Abends berichtet er von einem großen Stern, den er gesehen habe, und sogar von drei Königen. Als seine Mutter ungläubig vor die Hütte tritt, stehen sie tatsächlich da - und flugs befinden sie sich mitten in der Weihnachtsgeschichte... (Pressetext BR) Halbszenische Aufführung für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 14 Jahren.

ww.br-online.de

'S Münchner Herz - wie's singt und klingt

Datum: 21.10.2011

Musikalische Leitung: Maria Fitzgerald; Szenische Einrichtung: Malte C. Lachmann

Es singen: Peter Cismarescu, Magdalena Hinterdobler; Piano: Maria Fitzgerald;

Special Guest (Violine): Andreas Mittler

Moderation: Malte C. Lachmann

Benefizveranstaltung des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertverbandes, produziert von Max Spiegl. Motto: Musik ist Trumpf! Ein Abend mit den schönsten Melodien der Operettengeschichte und vielem mehr. Und nicht nur das: Ein Stargast wartet auf das Publikum, ein Urgestein der deutschen Musik- und Theatergeschichte - der inzwischen 107 Jahre alte Jopi Heesters.

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www.muenchner-herz.de


GEHEIMNIS-REISE-GEHEIMNIS

Datum: 10.06.2011 im Carl-Orff-Zentrum München

Es konzipieren und performen: Sapir Heller, Clara Hinterberger, Levin Handschuh, Malte C. Lachmann, Igor Pison, Manuel Schmitt, Oliver Zahn

Auftragsarbeit für das Pfingstsymposion, einer inzwischen zur Tradition gewordenen Institution der Münchner Theaterszene.

Etwas zu verhüllen, damit es vielleicht ein GEHEIMNIS wird oder geheimnisvoll werden soll; das interessiert uns nicht. GEHEIMNISSE entdecken ist mehr als Bekanntes zu decodieren, das unbekannt gemacht wurde.

GEHEIMNISSE erforschen ist wie eine Reise in eine fremde Welt, die innerhalb oder außerhalb des Menschen liegen kann. Wohin diese Reise führt, ist ungewiss - wir können nur unseren Vermutungen über mögliche GEHEIMNISSE nachgehen und vielleicht Entdeckungen machen. Denn das gibt es noch in unserer Welt des Geheimnislosen, das GEHEIMNIS, allen Alleserklärmaschinerien zum Trotz. 

Vor allem mit Gertrude Stein, aber auch unter Zuhilfenahme anderer Besitzer geheimer Welten, begeben sich die Regiestudierenden assistiert von Prof. Cornel Franz auf die performative Suche nach Reisemöglichkeiten zu den GEHEIMNIS-Oasen in der auserklärten Wüste, genannt Welt. Denn: „a rose is a rose is a rose”

www.pfingstsymposion.de


SOMMER-NACHT-TRAUM (oder wie Theater entsteht)

Datum: 29.05.2011; Aufführungen: 11h, 15h im Prinzregententheater

Regie: Malte C. Lachmann, Clara Hinterberger, Manuel Schmitt; Musikalische Leitung: Alexander Liebreich

Es spielen: Claudia Carus, Rudi-Julian Hindenburg, Josephine Köhler, Phillip Lind, Matthias Renger

Szenen zu "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare für das Kinder- und Jugendkonzert des Münchner Kammerorchesters. "Wie wird Theater gemacht - was ist überhaupt Poesie - und wie entsteht sie?" - diese Fragen und viele weitere könnten im Mittelpunkt dieses Konzertes stehen, das von Jung und Alt besucht durch die Zeiten der Musik führt.

>> Szenenfotos

www.muenchener-kammerorchester.de 


Wolokolamsker Chaussee II (Heiner Müller)

Datum: 29.04.2011 beim kleinen Schauspielschultreffen Leipzig, N.N. im Forum der Theaterakademie August Everding München

Regie: Malte C. Lachmann; Sprechtraining: Helmut Becker

Es spielen: Sarah Grunert, Ines Hollinger, Maria Weidner, Heiner Bomhard, Sebastian Baumgart, Kevin Körber, Rasmus Max Wirth, Patrick Nellessen, James Newton

Das zweite Studienjahr des Studiengangs Schauspiel der Bayerischen Theaterakademie August Everding spielt "Wolokolamsker Chaussee II" von Heiner Müller. In diesem dramatischen Fließtext zeigt Heiner Müller einen sowjetischen Kommandeur, der zerissen ist zwischen Heimattreue, Kriegspflicht und Humanismus: Vor ihm der deutsche Feind, hinter ihm sein vom Krieg zerrüttetes Bataillon. Eigenintiative der Schauspielstudenten in Zusammenarbeit mit dem Sprechdozenten Helmuth Becker und Malte C. Lachmann als Regisseur.


Du bist in Ordnung, CHARLIE BROWN (Clark Gesner)

Premiere: 24.02.2011 im Akademiestudio der Bayerischen Theaterakademie August Everding

Gastspiel im Kulturzentrum Schwabniederhofen

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung: Dean Wilmington; Choreografie: Daniel Feik; Kostüme: Marie Martens; Regieassistenz: Désirée Nüesch; Dance Captain: Charlotte Thompson; Korrepitition: Tobias Peschanel; Requisitenbau: Felix Lachmann

Besetzung: Charlie Brown - Jannik Harneit; Snoopy - Dustin Smailes; Lucy - Kathrin Hanak; Linus - Gero Wendorff; Schroeder - Denis Rudisch; Sally - Charlotte Thompson

Eigentlich war diese Produktion für das Offbroadway Musicaltheater München geplant und produziert worden - doch zur Aufführung kam es nie, auf Grund der gescheiterten Zusammenarbeit mit der Theaterleitung. Nachdem also eine fertige Inszenierung lange auf ihre Aufführung warten musste, steht nun der Premierentermin im Akademiestudio der Bayerischen Theaterakademie fest - über weitere Aufführungsmöglichkeiten wird noch diskutiert und Interessenten sind herzlich eingeladen, mit dem Team in Kontakt zu treten. Ab dem 28.02.2011 heißt es also: „Du bist in Ordnung, Charlie Brown!" – ein Tag im Leben der berühmten Peanuts: Die kleinen Katastrophen des Alltags von Charlie Brown, Snoopy, Lucy und Co. liefern den Stoff für Clark Gesners hinreißendes Musical. Hier wird ein Napf voll Hundefutter zum staatstragenden Event und ein Erdnussbuttersandwich entscheidet über Erfolg und Versagen. Clark Gesners Musik zeichnet die Comicfiguren von Charles M. Schulz, die dieses Jahr ihren 60. Geburtstag feiern, mal jazzig, mal kabaretistisch. Die Philosophie der kleinen Dinge steht in der Inszenierung von Malte C. Lachmann im Vordergrund, denn wenn es nicht in Zeiten von Wirtschaftskrise und Umweltkatastrophen nötig ist zu sagen „Glücklich sein heißt: zwei Sorten Eiskreme!", wann dann? Dabei ist dieses Musical kein Kinderstück, sondern ein Stück über die Kinderreien des Erwachsenenlebens.

>> Trailer (Beitrag Deutschlandradio Kultur)

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Abu Hassan (Carl Maria von Weber)

Datum: 12.02.2011 im Akademietheater

Regie: Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung: Tobias Peschanel; Bühnenbild: Jana Schützendübel;Kostüm: Julian Eicke; Maske: Paula Bitaroczky, Jelka Hesse; Dramaturgie: Valeska Stern; Regieassistenz: Stefanie Fischer; Ausstattungsassistenz: Lisa Geller; Fotografische Begleitung: Julia Thalhofer; Orchester: Kleines Akademisches Spiel

Besetzung: Abu Hassan - Richard Resch; Fatime - Laura Faig; Omar - Thomas Stimmel; Sprecher I - Heiner Bomhard; Sprecher II - Sebastian Baumgart

Abu Hassan und seine Frau Fatime sind in großer Geldnot - und Not macht bekanntlich erfinderisch. Das listige Ehepaar lässt also nichts unversucht, um weiterhin den Lebensstand auf hohem Niveau zu halten. Das Singspiel "Abu Hassan", das 1811 im Residenztheater in München zur Uraufführung kam, ist meine erste vollständige Inszenierung im Bereich Oper. Nicht nur die Komik der Handlung, sondern auch und vor allem die die Erzählung tragende Musik Webers machen dieses Werk zu einem einzigartigen Anknüpfungspunkt, um über Märchen für Erwachsene, Epik im Theater und unserem Verhältnis zu Geld zu reflektieren.

>> Trailer

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Schauprobe zu "Abu Hassan", Milchwaldvariationen, Schnellschüsse

Datum: 22.01.2011

Zwei öffentliche Proben von ABU HASSAN, einige Textexperimente von Dylan Thomas "Unter dem Milchwald" und zwei Schnellschussperformances warten auf die Besucher des Berufsorientierungstages der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater. Eintritt für alle Schaulustigen und Interessierten frei.


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-2010-

In der Strafkolonie (Franz Kafka)

Datum: 20.12.2010 in AKA-Ost

Regie: Malte C. Lachmann; Besetzung: Georg Stephan

Franz Kafka schrieb "In der Strafkolonie" als Prosa 1914, zu Beginn des ersten Weltkriegs. Veröffentlicht wurde das Werk 1919, noch weit vor Beginn des Schreckens des zweiten Weltkriegs. Die Wucht, die Brutalität und das Unverständnis über Strafe und Bestrafung faszinieren noch heute. Monologarbeit als Gastdozent für den Studiengang Schauspiel der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater Münchrn: Georg Stephan spielt den Offizier für das zweite öffentliche Szenen- und Monologzeigen dieser Spielzeit in einer von mir erarbeiteten Fassung.

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Vortrag zum Thema "Regietheater"

Datum: 25.11.2010, 18h

Nach dem Erfolg des ersten Vortrags zum Thema "Regietheater" mit anschließender Diskussions- und Fragerunde im von Harald Grimm geleiteten Moosacher Gesprächszirkel FORUM PRISMA folgt eine weiter Visite in diesem Kreis zur Nachbesprechung einer gemeinsam besuchten Inszenierung der Münchner Theaterszene.


Die Lästerschule (R.B. Sheridan)

Premiere: 01.07.2010 im Akademiestudio (hausöffentlich)

Regie: Malte C. Lachmann; Dramaturgie: Valeska Stern; Ausstattung: Clara Wuigk; Regieassistenz: Jeannine Koda; Ausstattungsassistenz: Anne Eicher

Besetzung: Sir Peter: Daniel Pietzuch; Sir Oliver: Markus Fisher; Joseph: Andreas Haun; Charles: Georg Bütow; Maria: Natascha Heimes

„Die Lästerschule“ von R.B. Sheridan wurde 1777 in London im berühmten Drury Lane Theatre uraufgeführt und liefert nun den Stoff für mein Vordiplom an der Bayerischen Theaterakademie August Everding – denn nicht nur hier, sondern überall, wo Menschen aufeinandertreffen, ist Lästern Programm. Doch was heißt Lästern überhaupt? Ist die negative Konnotation dieses Begriffes berechtigt? Im Verlauf der Handlung der „Lästerschule“ treffen die Schicksale zweier Familien, der Surfaces und der Teazles aufeinander: Ein gefundenes Fressen für die Mitglieder der Lästerschule, die das Kommentieren gesellschaftlicher und privater Ereignisse zur Perfektion bringen wollen.

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>>Vordiplomsarbeit

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Unter Wasser, ein Freiheitsentzug

Premiere: 14.06.2010 im Dantebad

Regie, Komposition: Cornel Franz, Philip Kolb, Klaus Schedl

Unterwasseroper im Dantebad mit dem Apnoe-Team München. Engagement als Techniker.

>>Trailer

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Der Misanthrop (Moliere)

Premiere: 01.05.2010 beim Treffen der Schauspielstudenten in Leipzig (musste wegen Krankheit ausfallen); 14.07. in AKA-Ost

Regie: Malte C. Lachmann

Besetzung: Lilly Gropper, Agnes Decker, Evgenija Rykova, Georg Stephan, Fabian Stromberger, Sebastian Fritz und Benjamin Zimmermann

Sind wir nicht alle ein bisschen Menschenfeind? Kotzen uns unsere Umwelt, ihre Freundlichkeit und ihre Pseudomoral nicht auch andauernd an? Ist der Pessimist nicht der eigentliche Sympathieträger unserer Gesellschaft? Die Ultrakurzversion von Molieres „Menschenfeind“ stellt diese Fragen; im Fokus steht das Individuum im Kampf gegen die mannigfaltigen Verbiegungsversuche seiner Umwelt.

Weitere Informationen (Szenenfotos, Trailer...) folgen.


Minus Odysseus

Premiere: 08.06.2010 im Prinzregententheater

Regie: Christopher Roth, Malte C. Lachmann, Lena Kupatz; Ausstattung: Katrin Brack und Studierende der Bühnenbildklasse; Dramaturgie: Regine Pell, Dr. Stephanie Metzger, Anna Güther; Besetzung: siehe Internetseite.

Drittes großes Projekt der Spielzeit 2009/2010 im Prinzregententheater und den gesamten Räumlichkeiten des Hauses und auf der Hauptbühne. Die Texte, die Studierende der Theaterakademie in Zusammenarbeit mit und unter der Schirmherrschaft von dem rennomierten Autor Albert Ostermaier erarbeitet haben, werden von verschiedenen Regisseuren inszeniert werden - darunter der bekannte Filmregisseur Chirstopher Roth. Im Fokus stehen alle Figuren der Odyssee - außer eben Odysseus. Ich inszeniere dabei in Zusammenarbeit mit der Dramaturgin Anna Güther Teile des Haupthandlungsstrangs und einen Text von Dr. Stephanie Metzger, "Kerberos". Mit dabei und auf der Bühne in meinen Inszenierungen: Marian Kindermann, Sven Hussock und Florian Soyka.

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>>Presseresonanz

www.prinzregententheater.de


Der Floh im Ohr (George Feydeau)

Premiere: 04.03.2010 im Opernstudio der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater (hausintern)

Aufführungen: 04.03.; 05.03. (20h)

Regie: Lena Kupatz; Ausstattung: Anne Leuner; Dramaturgie: Laura Ellersdorfer, Agathe MacQueen

Besetzung: Elisa Ruz Campos, Daniel Pietzuch, Julia Sontag, Philipp Börner, Felix Steinhardt, Christian Streit, Gero Wendorff, Rugby - Malte C. Lachmann

Ich übernehme die englischsprachige Rolle des "Rugby" in Lena Kupatz Inszenierung von "Der Floh im Ohr" von George Feydeau.

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Schauproben, Tag der offenen Tür

Datum: 23.01.2010

Im Rahmen des "Tag der offenen Tür" an der Bayerischen Theaterakademie August Everding München, an dem sich alle Studiengänge des Instituts der Öffentlichkeit präsentieren, finden im Laufe des Tages 6 von mir organisierte Schauproben statt: Die Studenten der Regieklasse präsentieren jeweils eine halbe Stunde lang exemplarisch ihre Arbeit an der gleichen Szene aus "Der Floh im Ohr" von Geroge Feydeau. Dabei wird pro Schauprobe eine Spielform probiert - von psychonaturalistisch über sprachformal bis hin zu musikalisch. Ich bin dabei um 12h im Akademiestudio zu sehen (mit einem sprachformalen Ansatz) und freue mich über neugierige Zuschauer!


www.theaterakademie.de


-2009-

Zwei Welten (ein Musical)

Premiere: 10.12.2009 in der LTS Biedenkopf

Regie: Ralf Grebe, Malte C. Lachmann; Musikalische Leitung: Christina Wege; Bühnenbild: Volker Bartel

Engagement für die Texterarbeitung und szenische Einstudierung (zusammen mit dem Gründer des Musical-AG, Ralf Grebe) eines Tarzan-Musicals. Der Inhalt lässt sich wie folgt zusammenfassen: Das Menschenkind Tarzan wird im Dschungel von Affen aufgezogen. Als junger Mann trifft Tarzan dann auf Jane, die aus der Zivilisation stammt und auf einer Forschungsexpedition durch den Dschungel reist. Schon auf den ersten Blick verlieben sich die beiden in einander. Doch kann diese Liebe trotz der imensen Unterschiede zwischen beiden bestehen? Der Konflikt erreicht seinen Höhepunkt, als das Forschungsteam um Jane wieder zurück in die zivilisierte Heimat aufbrechen will.

Die Musical-AG der Lahntalschule ist eine semiprofessionelle Musicalgruppe, die nunmehr seit über 15 Jahren Musicals mit einem stehenden Ensemble produziert, aus dem im Laufe der letzten Jahre viele Theaterschaffende hervorgegangen sind. Im Frühling 2009 gab es von mir zu diesem Projekt bereits einen Schauspielworkshop für das Ensemble (siehe Archiv).

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www.lahntalschule.de


Orlando Furioso (von Antonio Vivaldi)

Premiere: 09.11.2009 im Prinzregententheater

Regie: Christof Nel; Musikalische Leitung: Michael Hofstetter; Bühnenbild: Thomas George; Kostüme: Dagmar Morell; Regieassistenz&Abendspielleitung: Malte C. Lachmann

Mit: Valer Barna-Sabadus, Roland Schneider, Ulyana Regener, Ines Krapp, Laura Faig, Hanako Takahashi, Anna Lapkowskaja, Sayaka Shigeshima, Augustine Mercante, David Jerusalem, Thomas Stimmel

Christof Nel, der erst vor kurzem "Aida" an der Bayerischen Staatsoper inszenierte, legt nun eine neue Arbeit mit "Orlando Furioso" von Vivaldi am Prinzregententheater vor. Es spielt die Hofkapelle München unter der Leitung von Michael Hofstetter. Das Bühnenbild stammt von Thomas Goerge, der in letzter Zeit oft mit Christof Schlingensief zusammengearbeitet hat und momentan an dessen Projekt zum Bau eines Opernhauses in Afrika mitwirkt. Engagement als Regieassistent.

>> Trailer

www.staatstheater.bayern.de / www.prinzregententheater.de


Don Carlos (von Friedrich Schiller)

Datum: 20.11.2009

Regie: Malte C. Lachmann, Mit: Sarah Grunert, Ines Hollinger, Heinrich Bomhard und James Newton

Szenische Lesung in einer Kurzfassung für den Studiengang Schauspiel der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Rahmen des Schiller Themenwochendes, das von der nahmhaften Dramaturgin Prof. Gerda Marko iniitiert wird. Offen für alle StudentInnen der Theaterakademie.


Vortrag zum Thema "Regietheater"

Datum: 17.09.2009

Veranstalter: Forum Prisma

Engagement als Referent zum Thema "Was will Regietheater" in Verbindung mit der Nachbesprechung verschiedener Inszenierungen der Münchener Theaterszene. Inhalt des Abends werden nicht nur der Versuch einer Erklärung des Begriffes an sich und die Erläuterung von Produktionsprozessen, der Geschichte des Regietheaters und die Klärung von technischen sowie inhaltlichen Fragen sein, sondern auch das durch Daniel Kehlmann erneut in der Presse diskutierte Thema "Muss Regietheater eigentlich sein?". An den Vortrag wird sich eine Diskussionsrunde mit den Teilnehmern des Abends anschließen.


Die Küste Utopias (von Tom Stoppard)

Premiere: 03.08.2009 im Landestheater Salzburg

Regie: Dr. Laura Olivi; Regieassistenz: Malte C. Lachmann

Besetzung: Daniel Kehlmann, Alexander Khuon, Sunnyi Melles, Catherine Seifert, Peter Jordan, Thomas Limpinsel, Stefan Hunstein

Lesung der Trilogie "Die Küste Utopias" von Tom Stoppard in einer rasant gekürzten Fassung. Die renomierte Dramaturgin Dr. Laura Olivi legt mit dieser Inszenierung im Rahmen der SALZBURGER FESTSPIELE ihre erste Regiearbeit vor. Lesen werden Größen der deutschsprachigen Theaterszene. Engagement als Regieassistent.

www.salzburgerfestspiele.at


Mondscheiner (von Andri Beyeler)

Premiere: 31.07.2009 in der Halle7 (DSE)

Regie: Malte C. Lachmann; Dramaturgie: Valeska Stern; Bühnenbild: Clara Wuigk; Regieassistenz: Delia Stern;

Besetzung: Christina Ustinov (Die Eine); Rochus Weiser (Der Andere); Julius Robin Weigel (Er)

Inszenierung beim Festival für neue Dramatik des Vereins "inkunst" in der Halle7. Das Festivalmotto lautet "Du musst dein Leben ändern?" nach dem Werk von Sloterdijk. Passend dazu das Stück "Mondscheiner" von Andri Beyeler, in dem drei Charaktere nachts in einer Bar ihren Gedanken nachhängen, ohne dabei je in eine Kommunikation zu treten. Das Stück würde im März 2009 in Basel auf schweizerdeutsch aufgeführt und wird nun zum ersten mal als Werkstattinszenierung auf hochdeutsch in Deutschland zu sehen sein.

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www.inkunst.de


The Cut - Der Schnitt (von Mark Ravenhill)

Premiere: 10.07.2009 im Akademiestudio (hausöffentlich)

Regie: Malte C. Lachmann; Dramaturgie: Simone Niehoff; Bühnenbild: Clara Wuigk

Besetzung: Frank Hennenhöfer-Richter (Paul); Christian Streit (John)

Im Rahmen der Abschlussprüfung des ersten Jahres an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Im neuesten Stück von Mark Ravenhill von 2006 trifft John auf Paul, der für die Durchführung "des Schnittes" verantwortlich ist. Doch noch nie während seiner Amtszeit hat Paul jemanden erlebt, der so besessen darauf war, "den Schnitt" an sich durchgeführt zu bekommen - denn der wird normalerweise nur an Dissidenten ausgeführt. So entsteht eine Situation, in der die Hierachien und das Bewertungsbezugssystem grundsätzlich ins Wanken geraten...

www.theaterakademie.de / www.staatstheater.bayern.de

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Tarzan - Schauspielworkshop für die Musical AG der Lahntalschule

Workshop zu szenischen Grundlagen unter besonderer Beachtung der Themenschwerpunkte "schauspieltechnische Grundlagen" und "Ensemblespiel" für die Musical-AG der Lahntalschule Biedenkopf. In den jeweiligen Einheiten sollen sowohl bereits vorhandene Fähigkeiten gefördert, als auch neue Kompetenzen zum szenischen Spiel erworben werden. Generell ist dieses Workshopprojekt durchweg praktisch angelegt und immer mit Bezug auf die aktuelle Musicalproduktion. So ist auch konkrete Rollenarbeit geplant und inszenatorische Teile sollen erarbeitet werden. Der erste Teil des Workshops läuft vom 23.03-02.04.2009, der zweite Teil im Sommer 2009. Die Premiere der Produktion wird Ende des Jahres stattfinden.

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